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NRW.innovativ - Monatlicher Newsletter
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Sehr ,
wir freuen uns, Ihnen auf diesem Wege den monatlichen Newsletter von NRW.innovativ zukommen zu lassen. Das Update beinhaltet ein Monitoring innovationspolitischer Trends und gibt einen Überblick zu neuen Themen und Instrumenten auf nationaler und internationaler Ebene.
Mit freundlichen Grüßen Ihr NRW.innovativ-Team
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Vertiefung der deutsch-französischen Forschungszusammenarbeit beschlossen
Anlässlich des Deutsch-Französischen Ministerrats am 20 Juli haben beide Länder eine vertiefte Forschungszusammenarbeit beschlossen. Insbesondere hat Bundesforschungsministerin Dorothee Bär gemeinsam mit ihrem französischen Amtskollegen Philippe Baptiste einen Gemeinsamen Forschungs-Aktionsplan unterzeichnet, der seinen Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz sowie Fusions- und Batterieforschung legt. Zudem wurde von beiden Ländern die Zusammenarbeit in der europäischen Forschungs- und Innovationspolitik sowie in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität betont. Weitere Beschlüsse betrafen die intensivierte Kooperation im Bereich von Sprunginnovationen, eine gemeinsame Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in der Fusionsenergieforschung sowie ein gemeinsames Positionspapier zum geplanten Europäischen Quantengesetz. Weitere Informationen einschließlich Verweise auf die genannten Initiativen finden Sie hier.
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Europäischer Fonds bereit für Investitionen in schnell wachsende Unternehmen
Am 4. August hat die Europäische Kommission die juristischen Vorarbeiten zur Etablierung des Scaleup Europe Fund als Teil des Fonds des Europäischen Innovationsrats abgeschlossen. Ziel des Fonds ist es, europäische Scaleups in ihrem Wachstum und ihrer globalen Führungsrolle zu unterstützen. Insbesondere Unternehmen in den Technologiebereichen künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Biotechnologie und umweltfreundliche Technologien gehören zur Adressatengruppe. Insgesamt soll mit dem Fonds die Finanzierungslücke zwischen wissenschaftlicher Exzellenz, Start-up-Potenzial und Entwicklung zu weltweiter Führung geschlossen werden. Die Investoren umfassen öffentliche und private Partner, das Zielvolumen beträgt 5 Milliarden Euro. Für das Fondsmanagement wurde die Private Equity Gesellschaft EQT ausgewählt. EU-Investitionen in den Fonds werden durch das Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe unterstützt. Nähere Informationen finden Sie hier.
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Aktionsplan MINT+ vorgestellt
Am 29. Juli haben das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Soziales, Jugend und Frauen (BMBFSFJ) die Vorstellung des neuen Aktionsplans MINT+ beim Nationalen MINT-Gipfel in Berlin bekanntgegeben. Ziel des Aktionsplans ist die Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik in vier Handlungsfeldern: (1) MINT+ = Kohärente Förderung im Bildungs-Ökosystem, (2) Chancengerechte MINT-Bildung, (3) MINT-Fachkräfte: Talentförderung und technologische Souveränität sichern sowie (4) Innovative Partnerschaften für Professionalisierung in der MINT-Bildung. Der Aktionsplan MINT+ versteht sich als lernendes Konzept und bezieht die europäische Dimension ein. Weitere Informationen finden Sie hier, der Aktionsplan MINT+ ist hier verfügbar.
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Bundesumweltministerium verkündet Zahlen zur Umweltökonomie
Am 4. August hat das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit ausgewählte Kennzahlen zu Umsatz, Investitionen und Beschäftigung im Bereich des Umweltschutzes bekanntgegeben: Nahezu 405.000 Beschäftigte arbeiteten 2024 im Umweltschutz, der einen Umsatz in Höhe von 117,5 Milliarden Euro und ein Investitionsvolumen von 21,8 Milliarden erzielte. Die höchsten Umsatzwerte verzeichneten klimaschutzbezogene Güter und Dienstleistungen wie die Nutzung erneuerbarer Energien oder Energieeffizienzsteigerungen. Dabei trat das Verarbeitenden Gewerbe – insbesondere der Maschinenbau sowie die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen – besonders hervor, ergänzt durch die Bau- und Dienstleistungsbranchen. Dies spiegelt sich in der Beschäftigung wider: auch bei "grüner Beschäftigung" positioniert sich das Verarbeitende Gewerbe an der Spitze. Insbesondere durch den Erwerb von Maschinen und Anlagen trug die Industrie zur Investitionstätigkeit in den Klimaschutz bei. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.
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Bedeutung von CCUS für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie
Die im Juli veröffentlichte Deloitte-Studie "Industrie im Wandel: CCUS als Schlüsselbaustein klimaneutraler Produktion" zeigt die steigende strategische Bedeutung von Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung (CCUS) für Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherung des Industriestandorts Deutschland. Die Kombination von CCUS mit der Kreislaufwirtschaft und Erneuerbaren Energien bietet laut der Studie umfangreiche Potenziale zum Aufbau einer Technologieführerschaft in der deutschen Industrie, insbesondere in der Zement-, Kalk-, Chemie- und Stahlindustrie sowie der Abfallwirtschaft. Der aktuelle rechtliche Rahmen sowie die Fördermöglichkeiten im Rahmen der CO2-Differenzverträge werden als aktuell günstige Rahmenbedingungen hervorgehoben. Allerdings bestehe in Deutschland Aufholbedarf bei Abscheideanlagen und der notwendigen Infrastruktur. Basierend auf den durchgeführten Analysen werden die Chancen und Potenziale sowie die notwendigen Maßnahmen zum CCUS-Hochlauf dargestellt. Weitere Informationen finden Sie hier.
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EU-Bericht zu Trends im Verkehrssektor veröffentlicht
Die Europäische Kommission hat einen Bericht über jüngste Entwicklungen im Verkehrs- und Tourismussektor der EU veröffentlicht, in dem wichtige Trends und Indikatoren auf EU-Ebene und in den einzelnen Mitgliedstaaten dargestellt werden. Der Bericht untersucht die Wettbewerbsfähigkeit des EU-Verkehrssystems aus verschiedenen Perspektiven, darunter Nachhaltigkeit, Widerstandsfähigkeit/Konnektivität sowie Sicherheit. Mit rund 1,4 Millionen Verkehrsunternehmen, die EU-weit etwa 10,4 Millionen Menschen beschäftigen, spielt der Sektor eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung von Gesellschaft und Wirtschaft, der Verbesserung der Lebensqualität, der Stärkung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit und der Bewältigung von Klima- und Umweltproblemen. Der Bericht fasst eine breite Palette von Indikatoren zusammen, die zentrale Trends und Entwicklungen veranschaulichen. Der Bericht ist hier abrufbar
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Empfehlungen zur Förderung des nachhaltigen Mobilitätsverhaltens
Ende Juli hat das Umweltbundesamt mit der Fachbroschüre "Was Menschen bewegt – Anreize für nachhaltige Mobilität" Empfehlungen für Anreize gegeben, um das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung stärker mit Nachhaltigkeitsaspekten in Einklang zu bringen. Unterschieden wird zwischen materiellen, immateriellen und spielerischen Anreizen – unter der Voraussetzung einer förderlichen Infrastruktur. Die Broschüre stellt die Kontextbedingungen für nachhaltiges Mobilitätsverhalten dar und erläutert die drei Anreiztypen und ihre Wirkungen. Dies wird praxisnah anhand von nationalen und internationalen erfolgreichen Beispielen vertieft und durch Erfolgsfaktoren für die Umsetzung auf kommunaler Ebene abgerundet. Darunter fallen u.a. die strategische Ausrichtung auf konkrete Ziele und die adressierten Zielgruppen, Kommunikation und Kooperation oder die Messung der Zielerreichung. Weitere Informationen finden Sie hier, die Fachbroschüre steht hier zum Download zur Verfügung.
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Europäischer Aktionsplan zur Elektrifizierung und Überprüfung des Emissionshandelssystems vorgelegt
Am 17. Juli hat die Europäische Kommission einen Aktionsplan zur Elektrifizierung vorgelegt. Ziel ist es, die Umstellung der europäischen Industrie auf saubere Energien und die Elektrifizierung zu unterstützen, insbesondere in energieverbrauchenden Bereichen der Industrie sowie in Verkehr und Gebäuden. Aus der verstärkten Elektrifizierung dürften sinkende Energiepreise, eine höhere Wettbewerbsfähigkeit sowie eine erhöhte Resilienz und Energiesicherheit resultieren. Angesichts der geänderten geopolitischen Situation kündigt die Europäische Kommission zugleich die Anpassung des EU-Emissionshandelssystems an. Insbesondere sollen Erleichterungen für die Industrie implementiert werden, etwa durch die schrittweise Anpassung des linearen Reduktionsfaktors. Verschiedene Instrumente stehen zur Dekarbonisierung der Industrie und zur Unterstützung der Energiewende zur Verfügung, darunter Mittel der zukünftigen Industrial Decarbonisation Bank, des Innovationsfonds oder des Modernisierungsfonds. Schwerpunkt des Aktionsplans ist es, die Preisunterschiede zwischen Strom und fossilen Energieträgern zu verringern sowie Anreize zur Einführung sauberer Technologien zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie hier; der Aktionsplan kann hier heruntergeladen werden.
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Herausforderungen durch Niedrigwasser in Deutschland
Das Umweltbundesamt hat am 10. August auf die umweltrelevanten Auswirkungen des Niedrigwassers in Deutschland aufmerksam gemacht. Zu den Herausforderungen der Schifffahrt kommen erhöhte Abwasserkonzentrationen hinzu. Besonders hervorgehoben werden langlebige persistente Spurenstoffe aus Arznei- und Pflanzenschutzmittelrückständen oder Chemikalien. Darüber hinaus tragen Pestizide zusätzlich zu Umwelt- und Gesundheitswirkungen bei. Betroffen sind zudem Gewässerlebewesen und die Trinkwasserversorgung. Basierend auf diesen multiplen Auswirkungen spricht sich das Umweltbundesamt für Maßnahmen zur Verringerung der Spurenstoffeinträge, Klimaschutzmaßnahmen und insgesamt die Einhaltung der Klimaschutzziele aus. Nähere Informationen einschließlich Hinweisen zu weiteren relevanten Informationen finden Sie hier.
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Förderaufruf KI und Data Science für die Energie- und Wasserstoffforschung
Am 23. Juli hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) den Förderaufruf "KI4Energy – Künstliche Intelligenz und Data Science als Schlüsseltechnologien für die Energie- und Wasserstoffforschung" veröffentlicht. Künstliche Intelligenz wird als Treiber der Energiewende und der technologischen Souveränität Deutschlands gesehen, indem etwa Energiesysteme effizienter gesteuert oder neue Materialien und Werkstoffe zur Unterstützung der Energiewende schneller identifiziert und in die Umsetzung überführt werden. Der Aufruf ist in thematische Inhalte strukturiert: (1) Data Science & KI-gestützte Analytik, (2) Digitale Zwillinge & Systemmodellierung, (3) Autonome Systeme & Predictive Maintenance, (4) Adaptive KI-Plattformen & Entscheidungsunterstützung sowie Schnittstellen zu weiteren Forschungsfeldern, beispielsweise den Materialwissenschaften. Förderfähig sind Einzelprojekte und Verbundvorhaben, gefördert werden Vorhaben mit dreijähriger Laufzeit bis Technologiereifegrad 3. Einreichungen von Projektskizzen sind unbefristet möglich. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.
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Erster Elektrolyse-Wasserstoff im Ruhrgebiet eingetroffen
Der erste mittels Elektrolyse in Lingen erzeugte erneuerbare Wasserstoff ist über eine etwa 120 km lange Leitung nach Marl geflossen und kann dort im Chemiepark eingesetzt werden. Dieses Zusammenspiel zwischen Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse, Transport über das Leitungsnetz und Abnahme durch den Chemiepart findet im Rahmen des Verbundvorhabens GET H2 Nukleus statt, das durch die Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen im IPCEI (Important Project of Common European Interest) Hy2Infra gefördert wird. Die aufgebaute Wasserstoff-Transportinfrastruktur ist Teil des derzeit im Aufbau befindlichen Wasserstoff-Kernnetzes. Aktuell wird die vollständige Inbetriebnahme der Anlagen und der Start des kommerziellen Betriebs vorbereitet. Weitere Informationen finden Sie hier. Details zu diesem und weiteren Wasserstoffprojekten sind auf der GETH2-Webseite verfügbar.
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Bundesgesundheitsministerium startet Präventionsoffensive
Am 16. Juli startete die Präventionsoffensive der Bundesregierung mit einer Veranstaltung im Bundesministerium für Gesundheit. Mit der Offensive sollen die Gesundheitsförderung und die Vorbeugung von Krankheiten an Bedeutung gewinnen und stärker im Alltag der Bevölkerung verankert werden. Prävention wird dabei als gesamtgesellschaftliche Aufgabe im Zusammenwirken von Bund, Ländern, Kommunen, Leistungserbringern und weiteren Akteuren verstanden. Dabei setzt die Präventionsoffensive am Präventionsgesetz aus dem Jahr 2015 an und ist an fünf Zielen ausgerichtet: (1) Gesundes Aufwachsen, (2) Gesundes und produktives Arbeiten, (3) Gesund leben und älter werden, (4) Höhere Gesundheitskompetenz sowie (5) Rahmenbedingungen für einen gesunden Lebensstil. Hierzu sollen etwa die bestehenden Maßnahmen besser verknüpft und Angebote zur Prävention weiterentwickelt werden. Weitere Informationen finden Sie hier. Informationen zum Präventionsgesetz stehen hier zur Verfügung.
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Förderung von Pilotprojekten zu sicheren Verarbeitungsumgebungen in der Gesundheitsforschung
Am 11. August hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die "Richtlinie zur Förderung von Pilotprojekten zur Entwicklung und Erprobung von Komponenten und Anforderungen für sichere Verarbeitungsumgebungen (Secure Processing Environments, SPE) in der Gesundheitsforschung" im Bundesanzeiger veröffentlicht. Im Kern steht die zielgerichtete Verknüpfung und Nutzung von Gesundheitsdaten etwa zur Entwicklung von neuen Diagnosemethoden, Wirkstoffen oder Therapien sowie die Anbindung an den Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS). Sichere Datenverarbeitungsumgebungen spielen eine entscheidende Rolle, um die Verknüpfung von Daten aus unterschiedlichen Quellen in datenschutzkonformer Form in Forschungsvorhaben zu ermöglichen. Explizites Ziel der Förderung ist es daher, sensible Daten in sicheren Umgebungen für die Forschung nutzbar zu machen. Förderfähig sind Pilotprojekte als fachbereichsübergreifende Vorhaben einer Einrichtung oder kleine Verbundvorhaben mit bis zu drei Partnern. Das Verfahren ist zweistufig angelegt; Projektskizzen können bis zum 28. Oktober eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.
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Einladung zu Stellungnahmen zur europäischen KI-Strategie für die Kultur- und Kreativwirtschaft
Eine von insgesamt 20 Maßnahmen des "Kulturkompasses für Europa" ist eine europäische KI-Strategie für den Kultur- und Kreativsektor. Diese Initiative baut auf der "Apply AI"-Strategie auf und ist mit den aktuellen Aktivitäten der Europäischen Kommission zum Urheberrecht verzahnt. Ziel der KI-Strategie für die Kultur- und Kreativwirtschaft ist es, eine Vision für diesen Sektor zu entwickeln, dabei Innovationen in der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie die kulturelle und sprachliche Vielfalt Europas in den Blick zu nehmen. Um die Chancen und Herausforderungen von KI für die Kultur- und Kreativwirtschaft umfassend berücksichtigen und unterschiedliche Standpunkte einbinden zu können, lädt die Europäische Kommission alle Interessierten – Künstler, Kulturschaffende, Verbände, Rechteinhaber, daneben Anbieter, Entwickler von KI sowie Vertreter aus Politik und Öffentlichkeit - zur Abgabe von Stellungnahmen bis zum 11. September ein. Weitere Informationen finden Sie hier, Details zur Abgabe von Stellungnahmen sind hier verfügbar.
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Vielfältige Aufgaben öffentlicher Bibliotheken für die Gesellschaft
Ein neuer EU-Bericht betont die bedeutsame Rolle der rund 67.000 öffentlichen Bibliotheken in Europa. Diese, so der Bericht, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zu multifunktionalen "dritten Orten" mit hoher Bedeutung im gemeinschaftlichen Leben entwickelt: Zugang zu Wissen wird zunehmend durch Kultur- und Dienstleistungsangebote ergänzt. Dieses Potenzial sollte noch intensiver zur Adressierung von Herausforderungen im sozialen, kulturellen und bildungspolitischen Bereich genutzt werden. Die vom EU-Rat beauftragten 36 Expert:innen betonen in ihren Empfehlungen die hohe Bedeutung öffentlicher Bibliotheken und des freien Zugangs zu ihnen sowie Unterstützungsmaßnahmen in den Bereichen (1) Rechtliche und politische Rahmenbedingungen, (2) Nachhaltige Finanzierung, (3) Datenbasierte Entscheidungsfindung, (4) Qualifiziertes, zukunftsorientiertes Personal, (5) Gestaltung als nachhaltige und inklusive öffentliche Räume sowie (6) Digitalisierung und Innovation. Weitere Informationen finden Sie hier, der Bericht kann hier heruntergeladen werden.
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EU-Aufruf für bis zu sieben AI Gigafactories
Am 30. Juli hat die Europäische Union eine Ausschreibung zum Aufbau von bis zu sieben KI-Gigafabriken in Europa veröffentlicht. Grundlegendes Ziel ist es, die europäische technologische Souveränität zu stärken und Europa zum KI-Kontinent zu machen. Die Finanzierung der Gigafabriken ist durch europäische, nationale und industrielle Mittel mit insgesamt rund 30 Milliarden Euro vorgesehen. Im Kern steht der Ausbau von Rechenkapazitäten für künstliche Intelligenz, Zugänge für öffentliche und privatwirtschaftliche Akteure zu KI-Infrastrukturen sowie Training und Abstimmung fortschrittlicher KI-Modelle. Durch die Gigafabriken soll die Entwicklung fortschrittlicher KI mit europäischer Infrastruktur und unter Einbindung europäischer Werte und Vorschriften gewährleistet werden. Deutschland strebt hier eine führende Rolle an. Der Aufruf richtet sich an Verbünde aus Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Investoren und weiteren Partnern. Die Ausschreibung ist bis zum 12. November geöffnet. Weitere Informationen finden Sie hier und hier, die Ausschreibungsunterlagen sind hier verfügbar.
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Bundesforschungsministerium veröffentlicht Entscheidung für drei Fusionshubs
Am 29. Juli hat die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär die Förderentscheidung für drei neue Fusionshubs bekanntgegeben. Sie sind in die Initiative "Hubs für die Fusion" der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) eingebettet und bringen Wissenschaft und Wirtschaft in den Bereichen Laserfusion, Magnetfusion sowie im übergreifenden Bereich Materialentwicklung und Brennstoffkreislauf zusammen. Im ersten Schritt soll eine Struktur zur Verbindung von Akteuren und Aktivitäten aufgebaut werden, bevor Forschungs- und Entwicklungsprojekte starten. Insgesamt soll das Programm der Hubs bis 2029 ausgebaut werden. Das Forschungsministerium stellt rund 125 Millionen Euro Förderung für die erste Phase bereit; diese Mittel sollen durch weitere Investitionen der Wirtschaft, der Länder oder auch aus internationalen Kooperationen ergänzt werden. Weitere Informationen finden Sie hier und hier, Details zu den Fusionshubs können hier eingesehen werden.
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| In den kommenden Wochen stehen eine Reihe von Veranstaltungen von NRW.innovativ sowie unseren Netzwerkpartnern an: |
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- "Wasserstand: Aktuelles aus der Wasserstoffforschung" am 21. August, online. Mehr erfahren.
- Climate Innovation meets Impact Cologne am 25. August in Köln. Mehr erfahren.
- Gamescom 2026 vom 26. bis 30. August in Köln. Mehr erfahren.
- Innovation Fund Webinar zur Wasserstoffauktion 2026 am 8. September, online. Mehr erfahren.
- Kulturkonferenz Ruhr am 11. September in Essen. Mehr erfahren.
- Big Bang KI Festival am 16. und 17. September in Berlin. Mehr erfahren.
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