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NRW.innovativ - Monatlicher Newsletter

Sehr ,

wir freuen uns, Ihnen auf diesem Wege den monatlichen Newsletter von NRW.innovativ zukommen zu lassen. Das Update beinhaltet ein Monitoring innovationspolitischer Trends und gibt einen Überblick zu neuen Themen und Instrumenten auf nationaler und internationaler Ebene.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr NRW.innovativ-Team
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European Innovation Scoreboard 2026 veröffentlicht

Am 9. Juli 2026 ist die neue Ausgabe des "European Innovation Scoreboard" im Auftrag der Generaldirektion für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission publiziert worden. Europaweit verbessert sich die Innovationsleistung, führend im Ranking sind weiterhin Schweden, Dänemark und die Niederland als "Innovationsführer". Deutschland ist als "strong innovator" klassifiziert und steht auf Platz 9 des Gesamtrankings. Besondere deutsche Stärken zeigen sich u.a. im Bereich der Innovationsaufwendungen einschließlich Forschung und Entwicklung oder den öffentlich-privaten Ko-Publikationen. Als Schwächen kristallisieren sich in der vergleichenden Perspektive die staatliche Unterstützung für unternehmerische Forschung und Entwicklung, lebenslanges Lernen der Bevölkerung oder digitale Kompetenzen heraus. Weitere Informationen und den Gesamtbericht finden Sie hier und hier. Details zur verwendeten Methodik stehen hier zur Verfügung, der Länderbericht Deutschland kann hier heruntergeladen werden.

Förderung des Transfers von Forschungsergebnissen in die Praxis

Die Transferinitiative F.A.S.T. (Forschung, Ausgründungen, Skalierung, Transfer) des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) umfasst verschiedene Elemente, um erfolgsversprechende Forschungsergebnisse rasch in die Umsetzung zu übertragen. Hierzu werden u.a. Forschung und Unternehmensbedarf stärker zusammengeführt, innovierende Akteure unterstützt und Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Akteursgruppen gestaltet. Der Vollausbau der F.A.S.T.-Förderung ist in fünf Schritten vorgesehen. In diesem Rahmen wurde die Richtlinie zur Förderung von Transferhubs im Bundesanzeiger veröffentlicht. Transferhubs sollen den Transfermarktplatz umsetzen und zum 'Matching' von Forschungsergebnissen mit dem Bedarf unternehmerischer Anwendungen beitragen. Transferhubs sind als Konsortien aus wissenschaftlichen Einrichtungen und Praxispartnern konzipiert. Sie werden in einer Konzept- und einer Umsetzungsphase gefördert. Vorgesehen sind etwa 12 Konsortien in den Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda Deutschland, die bis zu 10 Jahre gefördert werden können. Nähere Informationen zu F.A.S.T. finden Sie hier und hier; Details zur Richtlinie Transferhubs liegen hier bereit.

Plattform#Staatsmodernisierung gestartet

Am 6. Juli ist das dreijährige Forschungsprojekt "Plattform#Staatsmodernisierung" an der Hertie School gestartet. Mit einer Förderung von rund drei Millionen Euro des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) soll es die Umsetzung der Modernisierungsagenda Bund wissenschaftlich begleiten und den Erfolg der Maßnahmen evaluieren. Neben der Vernetzung von Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Praxis widmet sich das Forschungsvorhaben Best Practices und Erfolgsfaktoren in unterschiedlichen Bereichen der Staatsmodernisierung. Die Erkenntnisse des Projekts sollen direkt in die praktische Umsetzung von Vorhaben zur Staatsmodernisierung eingehen. Ziel der Plattform ist es, sowohl die erzielten Erkenntnisse als auch zentrale Kontakte zu bündeln und damit einen breiten Zugriff auf Forschungsergebnisse zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

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Entlastung für energieintensive Unternehmen genehmigt

Am 8. Juli haben das Bundeswirtschafts- und das Bundesumweltministerium die Genehmigung der Ausweitung der deutschen Strompreiskompensation durch die Europäische Kommission verkündet. Dadurch können weitere Sektoren wie beispielsweise die Glasindustrie die Strompreiskompensation auch rückwirkend für 2025 in Anspruch nehmen; zusätzlich steigt die Förderung für bereits förderberechtigte Unternehmen. Ziel der Bundesregierung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen und damit die Wertschöpfung in der Industrie zu fördern. Anträge auf Kompensation des Strompreises können bei der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie hier und hier; Details zum Antragsverfahren stehen auf der Webseite der DEHSt zur Verfügung.

LKW-Maut Fahrleistungsindex als Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität verfügbar

Das Statistische Bundesamt (Destatis) und das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) haben berechnet, dass die Fahrleistung mautpflichtiger Lastkraftwagen mit mindestens vier Achsen auf Bundesautobahnen im Juni im Monatsvergleich um 1,7% (bereinigter Index) gesunken ist. Der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex wird als Frühindikator für die Konjunkturentwicklung, insbesondere die industrielle Produktion, verwendet - der Zusammenhang zwischen Lkw-Fahrleistung und industrieller Aktivität wird sowohl bundesweit als auch auf Ebene einiger Bundesländer deutlich. Monatliche Daten sind über die GENESIS-Datenbank verfügbar; zudem ist der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex im "Dashboard Konjunktur" des Statistischen Bundesamts verfügbar. Weitere Informationen finden Sie hier und hier; Hinweise zum Zusammenhang auf Ebene der Bundesländer stehen hier bereit.

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Ausbau der Schnellladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge

Die flächendeckende Schnellladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge im Straßengüterverkehr wird weiter ausgebaut, wie das Bundesverkehrsministerium (BMV) am 2. Juli verkündet hat: Auf insgesamt 124 unbewirtschafteten Rastanlagen an Bundesautobahnen werden E-Lkw-Schnellladepunkte errichtet. Hierzu hat die Autobahn GmbH am 30. Juni den Zuschlag an verschiedene Betreiber vergeben. Insgesamt zielt das Vorhaben auf die zukunftsorientierte Gestaltung des Güterverkehrs und die Erfüllung der Klimaziele im Verkehrssektor. Grundlage für die Auswahl der Standorte ist das Lkw-Schnellladenetz an Rastanlagen, das das BMV mit der Autobahn GmbH und der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der NOW GmbH erstellt hat. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bericht zur Wirkung der Radverkehrsförderung und Verstetigung der Bundesförderung "Stadt und Land"

Am 24. Juni hat das Bundesministerium für Verkehr (BMV) die Veröffentlichung des Berichts "Ein Gewinn auf vielen Wegen" bekanntgegeben. Der Bericht zeigt die Wirkung des Radverkehrs und seinen Beitrag u.a. zu Verkehrssicherheit, Stadtentwicklung, Tourismus sowie weitere Effekte beispielsweise auf Gesundheit und soziale Teilhabe. Im Wirkungsbericht werden Details zur Radverkehrsförderung in Deutschland aufgezeigt und die Ergebnisse der Radverkehrsförderung in den Bereichen Verkehrssicherheit, gesellschaftlicher Mehrwert, Wirtschaft, Orts- und Stadtentwicklung sowie Gesundheit und Naturschutz dokumentiert. Die Bundesförderung im Förderprogramm "Stadt und Land" wird bis 2030 verstetigt und stellt Mittel in Höhe von 1,6 Milliarden Euro zur weiteren Entwicklung des Radverkehrs bereit. Weitere Informationen finden Sie hier; der Bericht steht hier zum Download bereit.


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Bekanntmachung zu Resilienz, Nachhaltigkeit und Multifunktionalität in der FOREST-Partnerschaft veröffentlicht

Am 25. Juni hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die Bekanntmachung zur Förderung von transnationalen Verbundvorhaben zum Thema „Stärkung der Resilienz, Nachhaltigkeit und Multifunktionalität der europäischen Wälder und der forstbasierten Wirtschaft“ innerhalb der europäischen FOREST-Partnerschaft veröffentlicht. Eingebettet ist die Bekanntmachung in transnationale Ausschreibungen (Joint Calls) der europäischen Partnerschaft "Forests, forestry, and the forest-based sector: Research and innovation for a Sustainable Transition (FOREST)" – einer länderübergreifenden strategischen Allianz zur Förderung von Spitzenforschung und Innovation für eine nachhaltige Bioökonomie und zur Förderung der Ressourcensouveränität auf der Basis von Waldökosystemen. Das BMFTR unterstützt deutsche Verbundpartner in vorwettbewerblichen FuEuI-Vorhaben in den Schwerpunkten resilienter Wertschöpfungsketten für den nachwachsenden Rohstoff Holz sowie zur Stärkung des Ökosystems Wald. Der erste Call der Partnerschaft "FOREST I Pathways" ist angekündigt; Vorschläge können ab Mitte September eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier sowie hier und hier.

Umweltbundesamt bilanziert den Anteil erneuerbarer Energien im ersten Halbjahr 2026

Aktuelle Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) zeigen einen Anstieg erneuerbarer Energien in der Strom- und Wärmeerzeugung im ersten Halbjahr 2026. In den ersten Monaten des Jahres stammte 57% des Stroms aus erneuerbaren Quellen (wie auch 2024), und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigt sich eine Steigerung von 6%. Insgesamt wurden 153 TWh Strom gegenüber 145 TWh im Vergleichszeitraum 2025 aus erneuerbaren Energien produziert. Dabei trug die Windenergie (45%) am stärksten zur Produktion regenerativen Stroms bei, gefolgt von Photovoltaik (34%), Biomasse (15%), Wasserkraft (5%) und Geothermie (<1%). Im Bereich Wärme wurden im Analysezeitraum rund 121 TWh aus erneuerbaren Quellen produziert (+3%), wobei insbesondere Wärmepumpen und oberflächennahe Geothermie ein Plus von 19% gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichneten. Im Verkehrssektor wurde ein Einsatz von rund 27 TWh aus erneuerbaren Quellen verzeichnet (+13% gegenüber dem Vorjahr); stark gestiegen ist u.a. der Bestand an E-Fahrzeugen. Weitere Informationen finden Sie hier, Daten der AGEE-Stat stehen hier und hier zur Verfügung.


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Vereinbarung zur Energiespeicherung unterzeichnet

Im Kontext der Tagung der EU-Energieminister in Luxemburg ist am 26. Juni die erste dreiseitige Vereinbarung zur Energiespeicherung unterzeichnet worden. Ziel ist es, das Stromnetz durch den beschleunigten Einsatz von Speichersystemen sicherer und flexibler zu gestalten und damit einen wichtigen Baustein zur Dekarbonisierung umzusetzen. Durch die Vereinbarung wird der öffentliche Sektor einschließlich Finanzinstituten mit Entwicklern und industriellen Nutzern adressiert. Es soll ein günstiges Geschäftsumfeld für einen raschen und großumfänglichen Ausbau von Speicherkapazitäten in Europa schaffen, einen Beitrag zu sinkenden Betriebskosten und geringeren Strompreisschwankungen leisten. Vorgesehen ist, dass Entwickler von Erneuerbare Energien-Projekten und Energiespeichern jährliche Schätzungen zu Vorhaben und Umfang vorlegen, während die energienutzende Industrie auch an ihren jeweiligen Standorten Energiespeicherprojekte vorantreibt. Die Mitgliedsstaaten ihrerseits werden regulatorische Barrieren mindern. Die EU-Kommission wird u.a. über die Industrial Decarbonisation Bank zur Dekarbonisierung beitragen sowie Fördermöglichkeiten im Innovationsfonds prüfen. Weitere Informationen finden Sie hier; das Abkommen steht hier zum Download bereit.

Nationaler Wasserstoffrat neu aufgestellt

Am 9. Juli hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) die Neuaufstellung des Nationalen Wasserstoffrats (NWR) verkündet, nachdem am 10. Juni die Reform des NWR beschlossen worden war. Die Reform zielt auf eine Verschlankung und Verstärkung der wirtschaftlichen Expertise des Gremiums ab, um insgesamt den Wasserstoffhochlauf zu unterstützen. Der reformierte Nationale Wasserstoffrat hat 17 Mitglieder, die durch die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie, für Forschung, Technologie und Raumfahrt, für Verkehr, für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vorgeschlagen worden sind. Weitere Informationen finden Sie hier; die Mitgliederliste ist hier und Informationen zur Reform des Rats sind hier verfügbar.

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Bekanntmachung für In Silico-Forschung für die Medizin der Zukunft veröffentlicht

Am 3. Juli hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die Richtlinie „e2Health – In silico-Forschung für die Medizin der Zukunft“ zur Förderung von Forschungsprojekten für Systems Engineering mit In silico-Methoden veröffentlicht. Eingebettet ist das Förderziel in das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung und legt seinen Schwerpunkt auf computergestützte Modellierungen und Simulationen mit großen Datenmengen und Künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, innovative datengetriebene Methoden zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Patientinnen und Patienten zu nutzen und insgesamt zur technologischen Souveränität Deutschlands beizutragen. Im Kern der Förderrichtlinie steht daher, aktuelle Fragen der Gesundheitsforschung durch zuverlässige und effiziente Werkzeuge zu adressieren und damit die computergestützte Forschung und der klinische Einsatz weiterzuentwickeln. Gefördert werden interdisziplinäre Forschungsverbünde. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt; Projektskizzen können bis zum 20. August eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Nutzung digitaler Anwendungen im Gesundheitswesen beschlossen

Am 15. Juli hat das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen (GeDIG) beschlossen. Mit diesem Gesetz sollen digitale Anwendungen bei Versicherten und Leistungserbringern gestärkt sowie die Nutzungsmöglichkeiten von Gesundheitsdaten verbreitert werden. Ziel ist es, die Versorgungsqualität zu verbessern, Beschäftigte zu entlasten und weitere Potenziale für Forschung und Innovation zu schaffen. Zentrale Aspekte liegen in den Bereichen der elektronischen Patientenakte, der Primärversorgung, der Telematikinfrastruktur und der Datenverfügbarkeit. Durch die Maßnahmen wird eine geschätzte Entlastung von rund 445 Millionen Euro ermittelt. Weitere Informationen finden Sie hier; der Gesetzentwurf ist hier zum Download verfügbar.


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EU-Vision für gemeinsame Kulturpolitik unterzeichnet

Die drei Spitzen der EU-Institutionen – Parlament, Rat und Kommission – haben am 18. Juni 2026 eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die Kultur als strategische Priorität für Europa verankern soll. Den Kern bilden 12 Leitprinzipien, die durch den europäischen Kulturkompass inspiriert sind: Unter anderem sollen künstlerische Freiheit, kulturelle und sprachliche Vielfalt, Zugang zu Kultur, faire Arbeitsbedingungen für Kunstschaffende sowie Synergien zu Bildung, Gesundheit, kulturellem Erbe und Nachhaltigkeit fest in den kulturpolitischen Instrumenten in Europa berücksichtigt werden. Mit der gemeinsamen Erklärung verpflichten sich die drei Institutionen, gezielte Fördermittel und vielfältige Finanzierungsmöglichkeiten für die kulturellen und kreativen Sektoren bereitzustellen. Darüber hinaus soll Kultur in alle EU-Politikbereiche und Förderinstrumente integriert, die Datengrundlage zu Kultur verbessert, ein engerer Austausch mit den Beteiligten gepflegt und die gemeinsame Erklärung in den externen Beziehungen der EU beworben werden. Die Erklärung findet sich hier.

Experimentelles neues Förderformat "Ideenschmiede für nachhaltige Städte und Regionen"

Am 17. Juni ist die Richtlinie "Ideenschmiede für nachhaltige Städte und Regionen" im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Im Rahmen der FONA-Strategie (Forschung für Nachhaltigkeit) und einem neuen, experimentellen Förderformat möchte das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mutige und schnelle Lösungen für die künftige Sicherung von Wohlstand, Lebensqualität und ökologischer Tragfähigkeit adressieren. Explizit sollen neuartige, unkonventionelle Ideen entwickelt und pilotiert werden. Dabei erfolgt die Förderung in zwei Phasen: (1) "Urban Ignite" – Ideenfunken für nachhaltige Städte und Regionen und (2) "Urban Impact" – Von der Idee zur Wirkung in Stadt und Region. Während "Urban Ignite" frühe Ideen mit hohem Innovationspotenzial fördert, plant "Urban Impact" die Weiterentwicklung und Erprobung ausgewählter Ideen aus Phase 1. Beide Phasen sollen einen Beitrag zu den strategischen Zielen von FONA und Hightech Agenda Deutschland leisten. Neben Hochschulen und Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sind auch Kommunen, kommunale Einrichtungen sowie gesellschaftliche Organisationen antragsberechtigt. Für Phase 1 können Skizzen bis zum 20. Juli eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

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659 Millionen Euro für neue Halbleiteranlagen genehmigt

Die Europäische Kommission hat ihre Genehmigung für staatliche Beihilfe Deutschlands für vier neue Anlagen in der Halbleiterfertigung bekanntgegeben. Damit können insgesamt direkte Zuschüsse in Höhe von 659 Millionen Euro für den Bau von Anlagen in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hessen und Bayern vergeben werden. Die Anlage in Baesweiler, NRW, kann dabei mehr als die Hälfte des Gesamtvolumens für eine neuartige Fabrik für SiC-Epiwafer auf sich verbuchen. Diese neuen, mit einer hochwertigen Zusatzbeschichtung versehenen Wafer sollen in unterschiedlichen Branchen wie beispielsweise Automobil, Energie oder Telekommunikation zum Einsatz kommen. Durch die neuartige Beschichtung wird eine Steigerung der Energieeffizienz und Ertragssteigerungen erwartet. Weitere Informationen finden Sie hier; Details zur Anlage Element 3-5 GmbH in Baesweiler sind hier verfügbar.

Neuaufstellung der Plattform Industrie 4.0

Am 3. Juli fand die Auftaktsitzung zur Neuaufstellung der Plattform Industrie 4.0 mit hochrangigen Vertretern der Bundesministerien für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und für Wirtschaft und Energie (BMWE), Akteuren aus der Industrie, der Fraunhofer-Gesellschaft und Verbänden in Berlin statt. Hintergrund ist das Ziel, datengetriebene und KI-basierte Anwendungen in der deutschen Industrie bis 2030 als Standard zu etablieren. Dies soll zu Steigerung bei Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität beitragen. Hierzu soll die Plattform Industrie 4.0 mit dem Leitbild 'Industrielle KI' verbunden werden und die Technologieentwicklung mit Umsetzung und Mehrwert in den Mittelpunkt stellen. Unterstützt wird dies durch die Erweiterung des bestehenden Netzwerks der Plattform. Weitere Informationen finden Sie hier; die Plattform Industrie 4.0 ist hier erreichbar.

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Terminübersicht

In den kommenden Wochen stehen eine Reihe von spannenden Veranstaltungen von NRW.innovativ, sowie unseren Netzwerkpartnern an:
  • Tage der digitalen Technologien am 9. und 10 November in Berlin. Mehr erfahren.
  • Summit Umweltwirtschaft am 18. November in Düsseldorf. Mehr erfahren.

  • BMV-Fachkonferenz klimafreundliche Nutzfahrzeuge am 19. November in Berlin und online. Mehr erfahren.

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