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NRW.innovativ - Monatlicher Newsletter

Sehr geehrter  ,

wir freuen uns, Ihnen auf diesem Wege den monatlichen Newsletter von NRW.innovativ zukommen zu lassen. Das Update beinhaltet ein Monitoring innovationspolitischer Trends und gibt einen Überblick zu neuen Themen und Instrumenten auf nationaler und internationaler Ebene.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr NRW.innovativ-Team
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Zehn Exzellenzstandorte werden weitergefördert

Am 11. März wurde bekanntgegeben: Zehn der elf bisher geförderten Exzellenzuniversitäten behalten ihren Titel und werden ab dem 1. Januar 2027 für weitere sieben Jahre unterstützt. Die RWTH Aachen, Universität Bonn, Berlin University Alliance (FU, HU, TU und Charité Berlin), TU Dresden, Universität Hamburg, Universität Heidelberg, KIT Karlsruhe, LMU und TU München sowie die Universität Tübingen überzeugten in der Evaluation durch das internationale Committee of Experts. Lediglich die Universität Konstanz verlor ihren Status, da sie die geforderte Mindestanzahl an Exzellenzclustern nicht mehr erreichte. Die einstimmige Entscheidung der Exzellenzkommission würdigte besonders die strategische Weiterentwicklung, internationale Sichtbarkeit und wissenschaftliche Spitzenleistungen der Standorte. Das Committee of Experts empfahl den Universitäten, Monitoring und Strategiebildung enger zu verknüpfen, Chancengerechtigkeit gezielter zu fördern, die forschungs- und praxisorientierte Lehre zu festigen und ethische Kompetenz in technologienahen Bereichen zu stärken. Die Fördermittel (10–28 Mio. Euro pro Jahr) sollen ab 2027 auch bis zu fünf neuen Exzellenzuniversitäten zugutekommen – die Entscheidung hierzu fällt im Oktober 2026. Weitere Informationen finden Sie hier.

Cybersicherheit „Made in Germany“: Bundesregierung legt Eckpunkte für neues Forschungsprogramm vor

Das Bundesforschungsministerium legt mit dem am 26. Februar veröffentlichten Eckpunktepapier zur Cybersicherheitsforschung den Grundstein für ein zukunftsgerichtetes Programm, das Deutschland als souveränen, innovativen und resilienten Technologiestandort stärken soll. Im Fokus stehen Schlüsseltechnologien wie KI und Quantenkommunikation, der Schutz kritischer Infrastrukturen sowie der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis – besonders für KMU und Start-ups. Gleichzeitig sollen Cybersicherheitskompetenzen in der Gesellschaft ausgebaut und internationale Kooperationen mit europäischen Partnern vertieft werden, um gemeinsame Sicherheitsstandards zu setzen. Das Eckpunktepapier Cybersicherheitsforschung markiert den Beginn der Entwicklung des neuen Forschungsrahmenprogramms der Bundesregierung zur Cybersicherheit, welches Anfang 2027 veröffentlicht werden soll. Weitere Informationen finden Sie hier.

Förderinstrument „Nexus“ für vernetzte Spitzenforschung in Europa vorgeschlagen

Um die europäische Wissenschaft im globalen Wettbewerb zu stärken, haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Wissenschaftsrat (WR) am 3. März in Brüssel ein Diskussionspapier zum neuen Förderinstrument „Nexus – Networking Excellence“ vorgestellt. Inspiriert vom Draghi-Bericht soll Nexus die verteilte Exzellenz Europas durch thematisch fokussierte Netzwerke aus Forschungseinrichtungen verschiedener Länder bündeln. Vorgeschlagen wird, dass die Netzwerke je 20 Millionen Euro jährlich über sieben Jahre erhalten, um gemeinsam an strategisch bedeutsamen Themen zu forschen, wobei Exzellenzorientierung, disziplinäre Offenheit und wissenschaftsgeleitete Auswahl im Mittelpunkt stehen. In einer Pilotphase schlägt Nexus die Förderung von bis zu 20 Netzwerken im Rahmen des 10. EU-Forschungsrahmenprogramms (2028–2034) vor – vorzugsweise unter dem Dach des European Research Council (ERC), aber mit eigenständiger Ausrichtung. Das Nexus-Konzept steht in englischer Sprache hier zum Download.

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EU-Kommission will Nachfrage nach klimafreundlichen „Made in EU“-Produkten stärken

Die Europäische Kommission hat am 04. März den „Industrial Accelerator Act“ (IAA) vorgelegt, um die Nachfrage nach klimaneutralen Technologien und Produkten aus Europa zu steigern – und damit Arbeitsplätze, Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie zu sichern. Kern des Gesetzes sind zielgerichtete „Made in EU“- und CO₂-arme Vorgaben für öffentliche Aufträge und Förderprogramme, zunächst in Schlüsselsektoren wie Stahl, Zement, Aluminium, Automobilbau und Net-Zero-Technologien (insb. Batterien, Solar, Wind und Wärmepumpen), später erweiterbar auf weitere energieintensive Branchen wie die Chemieindustrie. Zudem sollen digitale Genehmigungsverfahren in den Mitgliedstaaten die Umsetzung von Industrieprojekten beschleunigen. Mit dem IAA reagiert die EU auf wachsenden globalen Wettbewerbsdruck sowie Abhängigkeiten von Drittstaaten – und setzt sich das Ziel, den Industrieanteil am EU-BIP von aktuell 14,3% (2024) auf 20% bis 2035 zu steigern. Mehr Informationen finden Sich hier.

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe legt zu

Mitte Februar hat das Statistische Bundesamt neue Zahlen zu Aufträgen im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland vorgelegt. Demnach stieg der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember 2025 saison- und kalenderbereinigt im Vergleich zum Vormonat November um 1,2% und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,0%. Treiber des jüngeren Wachstums waren vor allem der Sonstige Fahrzeugbau (+4,5%) und die Herstellung von Metallerzeugnissen (+5,4%), wohingegen die Automobilindustrie einen Rückgang von 2,9% zum Vormonat verzeichnete. Während der Bestand internationaler Aufträge konstant blieb, stiegen offene Inlandsaufträge um 3,0%. Die Reichweite des Auftragsbestands erhöhte sich auf 8,2 Monate (Investitionsgüter: 11,2 Monate), sodass Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch länger aus den aktuellen Aufträgen produzieren können. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote: Debatte im Bundestag

Am 25. Februar 2026 hat der Bundestag erstmals über den Entwurf der Bundesregierung für ein Zweites Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Quote) beraten und ihn zur weiteren Prüfung an die Ausschüsse überwiesen. Ziel des Gesetzentwurfs ist die Umsetzung der EU-RED-III-Richtlinie und die Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehrssektor: Die verpflichtende THG-Minderungsquote für Kraftstoffe soll schrittweise auf 59 % bis 2040 steigen (entspricht ca. 62 % erneuerbare Energien am Gesamtverbrauch). Neu eingeführt werden soll u.a. eine eigenständige Quote für nicht-biogene erneuerbare Kraftstoffe (z. B. grüner Wasserstoff). Zudem sollen Palmöl-Reststoffe künftig nicht mehr angerechnet werden dürfen und Vor-Ort-Kontrollen werden zur Voraussetzung für die Quote. Die Änderungen sind Teil des EU-Fit-for-55-Pakets, das den Einsatz erneuerbarer Energien in allen Verkehrsbereichen vorschreibt. Weitere Informationen finden sich hier.

Neues Kapitel der Verkehrszusammenarbeit: Weimarer Dreieck setzt auf Kooperation und Resilienz

Mitte Februar trafen sich die Verkehrsminister Polens, Frankreichs und Deutschlands in Warschau und Helenów zu einem trilateralen Auftaktgespräch, um die europäische Verkehrskooperation zu stärken und die Krisenresilienz zu erhöhen. Die Minister unterstrichen die Bedeutung einer engeren Zusammenarbeit, um Lieferketten zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors zu stärken und die EU-Klimaziele zu erreichen. Besonders im Fokus standen der Ausbau grenzüberschreitender Schienenverbindungen – etwa ein mögliches Hochgeschwindigkeitsnetz zwischen Warschau, Berlin und Paris – sowie die Vereinfachung von EU-Vorschriften. Die gemeinsame Erklärung, die während des Treffens unterzeichnet wurde, bekräftigt das Engagement für eine widerstandsfähige und zukunftsfähige Verkehrspolitik. Das 1991 gegründete Weimarer Dreieck dient als Plattform für den Dialog und die gemeinsame Suche nach Lösungen in unterschiedlichen Politikfeldern zwischen den Regierungen in Warschau, Paris und Berlin. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Eckpunkte zu einem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz beschlossen

Die Koalitionsfraktionen aus CDU/CSU und SPD haben sich am 24. Februar 2026 auf Eckpunkte für ein Gebäudemodernisierungsgesetz verständigt. Es streicht die 65%-Erneuerbare-Energien-Pflicht für neue Heizungen und ermöglicht wieder Gas/Öl-Heizungen, die ab 2029 über eine „Bio-Treppe“ mit steigenden Anteilen klimafreundlicher Brennstoffe betrieben werden müssen. Weiterhin wird eine Grünheizöl/-gasquote eingeführt – beide Maßnahmen sollen der Umsetzung der Wärmewende dienen. Diese Vorgaben werden in einer aktuellen Studie des Öko-Instituts unter Einbezug von Gebäudeinvestitionen und Mieterschutz analysiert. Aufgezeigt wird, dass die geplanten Änderungen die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor absehbar deutlich erhöhen und die ohnehin bestehende Lücke zu den gesetzlichen Klimazielen weiter vergrößern werden: Dies betrifft sowohl die Punkt- als auch die Budgetziele bis 2030 und umso stärker bis 2040. Die Studienergebnisse finden Sie hier

Neuer Investitionsrahmen für Netto-Null-Schlüsseltechnologien genehmigt

Mit der beihilferechtlichen Genehmigung der „CISAF-Bundesregelung Netto-Null-Technologien“ können Bund, Länder und Kommunen nun Investitionen im Kontext des ‚Clean Industrial Deal State Aid Framework‘ (CISAF) sowohl Auf- als auch Ausbau der Produktion von Netto-Null-Technologien fördern. Damit sind die bisherigen Fördermöglichkeiten erweitert und ein neuer Förderrahmen geschaffen worden. Dieser kann nun über die Gemeinschaftsaufgabe ‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ (GRW) oder das STARK-Programm für Kohleregionen umgesetzt werden. Netto-Null-Technologien umfassen u.a. die Bereiche Windenergie, Wasserstoff, Batterien, biotechnologische Lösungen, Stromnetz- und weitere Technologien. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Nationales Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz verabschiedet

Der Bundestag hat am 26. Februar 2026 das Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz beschlossen. Von der Herstellung über den Import und die Speicherung bis zum Transport von Wasserstoff sollen Genehmigungsverfahren digitalisiert und beschleunigt werden. Kern des Gesetzes ist die Vereinfachung rechtlicher Rahmenbedingungen: Wasserstoffvorhaben werden als „überragendes öffentliches Interesse“ eingestuft, Fristen in Genehmigungsverfahren verkürzt und Erleichterungen für Leitungsbau und Infrastruktur geschaffen. Neu aufgenommen wurden auch Anlagen für Wasserstoffderivate, flüssige organische Träger (LOHC) und PtL-Kraftstoffe (z. B. E-Fuels wie Kerosin oder Diesel) zur Dekarbonisierung von Flug-, Schiffs- und Lkw-Verkehr. Zudem ermöglicht das Gesetz die Nutzung von CCS-Technologien (CO₂-Abscheidung) in Dampfreformierungsanlagen für „blauen“ Wasserstoff. Weitere Details finden sich im Gesetzentwurf.

Deutsch-finnische Erklärung zur Wasserstoffkooperation unterzeichnet

Am 18. Februar haben die beiden zuständigen Wirtschaftsministerinnen die Gemeinsame Absichtserklärung zur Kooperation bei Wasserstoffinfrastrukturen, Technologieentwicklung und Investitionen zwischen Deutschland und Finnland unterzeichnet. Besonderer Schwerpunkt im Markthochlauf kommt der Produktion von Wasserstoff und -derivaten zu. Hierzu sollen Direktinvestitionen u.a. in die saubere Energieerzeugung, in die Dekarbonisierung der Industrie und die Weiterverarbeitung von Wasserstoff dienen. Die Zusammenarbeit zielt insbesondere auf die Beschleunigung der weltweiten Energiewende sowie die internationale Energiesicherheit ab. Daneben werden Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und förderliche Bedingungen für Investitionen adressiert. Finnland legt dabei einen Schwerpunkt auf die regenerative Energieerzeugung, während Deutschland seinen Fokus auf die Energiespeicherung legt. Wichtige Maßnahmen sind beispielsweise die Zusammenarbeit in zentralen Programmen der EU wie ‚Hydrogen Valleys‘ oder die Unterstützung von Netzbetrieb und Projektentwicklung Weitere Informationen finden Sie hier.

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225 Millionen Euro für beschleunigte Grippe-Impfstoffentwicklung bereitgestellt

Mit dem Ziel, die Entwicklung von Grippeimpfstoffen zu beschleunigen sowie einen breiteren Schutz gegen Grippeinfektionen zu bieten und zudem die Möglichkeit einer rascheren Impfstoffanpassung zu ermöglichen, stellt die Europäische Union 225 Millionen Euro zur Verfügung. Erstmalig wird damit die vorkommerzielle Auftragsvergabe genutzt. Diese soll klinische Studien unterstützen, die Erfüllung von Vorgaben sichern und Innovationen fördern. Die klinische Entwicklung vielversprechender europäischer Impfstoffkandidaten soll die Pipeline der Kandidaten verbreitern, so dass eine größere Produktanzahl in die Entwicklungsphase integriert werden kann. Damit verspricht sich die EU steigende und patientenfreundliche Produkte und raschere Reaktionsmöglichkeiten. Dies vorkommerzielle Beschaffung schließt drei Phasen ein und inkludiert u.a. die klinischen Studienphasen I, II und III. Die Laufzeit der unterzeichneten Verträge beträgt 98 Monate. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bundestag beschließt Änderungen an Krankenhausreform

Am 6. März hat der Deutsche Bundestag das Krankenhausreformanpassungsgesetz verabschiedet, das die grundsätzlichen Ziele der Krankenhausreform – Bündelung von Leistungen, mehr Spezialisierung und höhere Versorgungsqualität – beibehält, aber Anpassungen vornimmt, um die stationäre Versorgung besonders im ländlichen Raum zu sichern. Wichtige Änderungen umfassen die Erweiterung von Kooperationsmöglichkeiten für Kliniken, die Finanzierung des 25-Milliarden-Transformationsfonds aus dem Sondervermögen Infrastruktur statt aus Krankenkassenmitteln sowie die Verschiebung der Vorhaltevergütung auf 2030. Die Einhaltung von Pflegepersonaluntergrenzen wird zum Qualitätskriterium, während der Bundes-Klinik-Atlas für mehr Transparenz über Versorgungsqualität sorgen soll. Weitere Informationen finden Sie hier.

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NRW startet Kompetenznetzwerk für Künstler:innen

Nordrhein-Westfalen setzt neue Maßstäbe in der Verbindung von Künstlicher Intelligenz und Kultur: Mit dem Netzwerk K3 KI.Kunst.Kultur entsteht ein bundesweit einzigartiges Angebot, das Künstler:innen dabei unterstützt, die Chancen der KI zu nutzen und ihre Herausforderungen zu überwinden. Kernelemente des Netzwerkes sind Weiterbildungsangebote für interessierte Kulturschaffende, eine KI-Akademie als mehrmonatiges Programm für ausgewählte Künstler:innen. Das Netzwerk wird von einem Konsortium aus 23 Institutionen getragen, darunter Hochschulen, Kulturinstitutionen und Forschungseinrichtungen. Die Geschäftsstelle, angesiedelt am Theater Dortmund, wird bis Ende 2028 mit rund 2 Millionen Euro gefördert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Reform der Filmförderung in Deutschland

Mit der reformierten Filmförderung zielt die Bundesregierung darauf ab, den deutschen Filmstandort über einen Investitionspakt und Filmbooster zu stärken. Ab sofort fließen jährlich 250 Millionen Euro in die wirtschaftliche Filmförderung, fast doppelt so viel wie bisher. Geschaffen werden sollen Planungssicherheit und attraktive Anreize für nationale und internationale Produktionen. Kernstück der Reform ist die Investitionsverpflichtung mit Öffnungsklausel: Streamingdienste und Sender müssen künftig 8 Prozent ihres Jahresumsatzes in deutsche und europäische Produktionen investieren, was moderat über dem EU-Durchschnitt liegt. Davon profitieren sollen insbesondere deutschsprachige Inhalte, unabhängige Produzenten und neue Werke. Die Reform zielt darauf ab, Deutschlands herausragende Talente in Drehbuch, Regie und Produktion zu halten und neue Produktionen ins Land zu holen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Europäisch-kanadische Verhandlungen zu Abkommen über digitalen Handel aufgenommen

Am 6. März haben der EU-Kommissar für Handel und Wirtschaftliche Sicherheit Maroš Šefčovič und der kanadische Minister für Internationalen Handel, Maninder Sidhu, Verhandlungen über ein Digitalhandelsabkommen (EU-Canada Digital Trade Agreement) gestartet. Ziel ist es, den digitalen Handel zwischen Kanada und der Europäischen Union einfacher und sicherer zu gestalten und damit den regelbasierten, sicheren, offenen und vertrauenswürdigen Handel zu unterstützen. Konkret geht es u.a. um eine sichere Online-Umgebung, die Verbraucherschutz und Privatsphäre der Nutzenden stärkt, Rechtssicherheit für Unternehmen gewährleistet und Instrumente für einen fairen digitalen Handel einschließt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bundesförderung: Innovative KI-Grundlagen für die Zukunft

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert ab sofort Forschungsprojekte zu „Innovativen Grundlagen für KI-Methoden und ML-Modelle“. Ziel ist es, Deutschland als Standort für vertrauenswürdige, robuste und effiziente KI-Systeme zu stärken. Im Fokus stehen hybride KI-Ansätze, die maschinelles Lernen mit symbolischen Methoden, physikalischen Modellen oder kausalen Strukturen verbinden. Gefragt sind Projekte, die über reine Datenmodelle hinausgehen und etwa regelbasierte Entscheidungen, formale Beweise oder simulationsgestützte Verfahren integrieren. Die Förderung richtet sich an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen – insbesondere KMU und Start-ups. Projekte können mit bis zu 2 Millionen Euro über drei Jahre unterstützt werden. Ergebnisse sollen als Open Source und reproduzierbar veröffentlicht werden, um die wissenschaftliche Gemeinschaft und Gesellschaft einzubinden. Das Verfahren ist zweistufig angelegt, Einreichungsfrist für die Skizzenphase ist der 30. April 2026. Die Förderbekanntmachung finden Sie hier.

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Terminübersicht

In den kommenden Wochen stehen eine Reihe von spannenden Veranstaltungen von NRW.innovativ, sowie unseren Netzwerkpartnern an:

  • Medizin Clusterkonferenz 2026 - Spitzenmedizin aus NRW in Deutschland, Europa und in der Welt. Am 25. März in Düsseldorf. Mehr erfahren.
  • c/o pop Convention am 16. und 17. April in Köln. Mehr erfahren.
  • Hannover-Messe vom 20. bis 24. April in Hannover. Mehr erfahren.
  • Konferenz für AI x Business Growth am 12. Mai in Heidelberg. Mehr erfahren.
  • 34. Europäische Biomassekonferenz vom 19. bis 22. Mai in Den Haag. Mehr erfahren.
  • Hinterland of Things 2026 am 18. Juni in Bielefeld. Mehr erfahren.

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