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NRW.innovativ - Monatlicher Newsletter

Sehr ,

wir freuen uns, Ihnen auf diesem Wege den monatlichen Newsletter von NRW.innovativ zukommen zu lassen. Das Update beinhaltet ein Monitoring innovationspolitischer Trends und gibt einen Überblick zu neuen Themen und Instrumenten auf nationaler und internationaler Ebene.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr NRW.innovativ-Team
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Innovationsindikator 2025: Deutschland im Mittelfeld

Seit 2005 analysiert der Innovationsindikator die Innovationsfähigkeit wichtiger Volkswirtschaften anhand von 40 Indikatoren in zentralen Themenschwerpunkten. Er wird vom Bundesverband der Deutschen Industrie, Roland Berger, dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW erstellt. Der kürzlich veröffentlichte Innovationsindikator 2025 bescheinigt Deutschland – wie auch im Vorjahr - Platz 12 der insgesamt 35 analysierten Industrie- und Schwellenländer. Das Gesamtranking wird von der Schweiz, Singapur und Dänemark angeführt. Die Analysen bescheinigen Deutschland Stärken in Schlüsseltechnologien wie Kreislaufwirtschaft und neuen Materialien, hingegen weniger gute Ergebnisse bei Digitalisierung oder Biotechnologie. Stärken werden zudem im Hinblick auf die Generierung von Wissen konstatiert - mit Verbesserungspotenzialen bei der Kommerzialisierungseffizienz. Empfehlungen adressieren u.a. innovationsrelevante Rahmenbedingungen, eine Fokussierung auf prioritäre Bereiche sowie internationale Kooperationen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Gipfel für Forschung und Innovation 2025 zu zentralen Fragen des deutschen Forschungs- und Innovationssystems

Anfang November fand der von Stifterverband, Leopoldina, der Expertenkommission Forschung und Innovation EFI sowie der VolkswagenStiftung veranstaltete Gipfel für Forschung und Innovation 2025 im Rahmen des Falling Walls Science Summits mit dem Kernthema „Zeit zu handeln – Für mehr Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und Europa“ in Berlin statt. Führende Personen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten Herausforderungen und aktuelle Entwicklungen der Forschungs- und Innovationspolitik. Neben Fragen des deutschen Forschungs- und Innovationssystems wurden zentrale Aspekte der internationalen Forschungskooperation sowie sicherheitsrelevante Fragen beleuchtet. Das Programm, ein Videomitschnitt sowie Zahlen und Fakten sind hier verfügbar.

Strategie zur Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit in Europa vorgestellt

Am 3. Dezember haben die Europäische Kommission und die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik Kaja Kallas eine Gemeinsame Mitteilung zur Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit in der EU angesichts zunehmender wirtschaftlicher Bedrohungen vorgelegt. Basierend auf sechs identifizierten Hochrisikobereichen, zu denen etwa die Sicherung der EU-Führungsrolle bei kritischen Technologien, der Schutz sensibler Daten und Informationen sowie der kritischen Infrastruktur gehören, werden die Grundlagen des neuen, stärker proaktiven Ansatzes erläutert. Hierzu gehören u.a. ein stärker strategischer Instrumenteneinsatz, ein verbessertes Situations- und Risikobewusstsein sowie eine vertiefte internationale Zusammenarbeit. Das bestehende Instrumentarium soll zudem durch neue Instrumente ergänzt werden. Weitere Informationen sowie Downloadmöglichkeiten zentraler Dokumente finden Sie hier.

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IGP-Förderaufruf: Unternehmerische Innovationen zur Zukunft von Stadt und Land

Am 1. Dezember hat das Bundeministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) einen neuen Förderaufruf im Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) veröffentlicht. Schwerpunktthema dieses Aufrufs sind unternehmerische, nichttechnische Innovationen zur Stärkung von Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität in städtischen und ländlichen Räumen. Dies können beispielsweise neue Konzepte für die Immobiliennutzung, Lösungsansätze für Co-Working/-Living, Ansätze zur Effizienzsteigerung in der Nutzung regionaler Ressourcen, innovative Lösungen im Bereich der örtlichen Versorgung oder auch Vorhaben in den Bereichen ‚Smart City‘, ‚Smart Village‘ oder Tourismusinnovationen sein. Förderberechtigt sind junge, kleine und mittlere Unternehmen, gemeinwohlorientierte Unternehmen und Selbstständige sowie mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt, Teilnahmeanträge können bis zum 5. Februar 2026 eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier und hier; der Aufruf einschließlich Hinweis zu Förderanträgen ist hier verfügbar.

Bündnis „Zukunft der Industrie“ legt Positionspapier zur Sicherung kritischer Rohstoffe vor

Das erste Spitzengespräch des Bündnisses „Zukunft der Industrie“ (BZdI) in der neuen Legislaturperiode hat sich am 25. November dem Thema einer sicheren, resilienten und wettbewerbsfähigen Produktion in Deutschland gewidmet. Auf Einladung von Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche diskutierten die Spitzen von BDI, IG Metall, weiteren Industrie- und Arbeitgeberverbänden, DIHK, Gewerkschaften und des Deutschen Gewerkschaftsbundes aktuelle Herausforderungen für die Industrie und ihre Wettbewerbsfähigkeit und identifizierten insbesondere die wesentlichen Handlungsfelder Bürokratieabbau, Energiepreise, Innovationspolitik und Rohstoffsicherung als zentrale Ansatzpunkte. Die Bündnispartner haben ein gemeinsames Positionspapier zur Rohstoffversorgung einschließlich notwendiger Instrumente erarbeitet, um Abhängigkeiten von Rohstofflieferanten zu reduzieren und die Wertschöpfung in Deutschland zu steigern. Weitere Informationen finden Sie hier; das Positionspapier steht hier zum Download bereit.

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Mautbefreiung für emissionsfreie LKW bis Mitte 2031

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat am 1. Dezember die Verlängerung der Mautbefreiung für emissionsfreie Lastkraftwagen bis Ende Juni 2031 bekanntgegeben. Die Verlängerung des bestehenden Gesetzes nutzt damit den Zeitraum der Befreiungsmöglichkeit der europäischen Richtlinie vollständig aus. Ziel ist es, den Markthochlauf emissionsfreier LKW weiterhin zu fördern, den Unternehmen damit Planungssicherheit zu gewährleisten und insgesamt einen Beitrag zur Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs zu leisten. Hinzu kommt eine zusätzliche Einbuchungsmöglichkeit über die „TollNow“-App der Toll Collect GmbH für Fahrten in Deutschland ab Januar 2026. Weitere Informationen finden Sie hier und hier; Details zur „TollNow“-App stehen hier zur Verfügung.

Studienergebnisse zur Alltagsmobilität in Deutschland vorgestellt

Am 21. November haben Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und infas-Studienautor Robert Follmer den Ergebnisbericht der Studie „Mobilität in Deutschland 2023“ vorgestellt. Die Ergebnisse der Studie dienen als Entscheidungsgrundlage für Verkehrsplanung, Politik und Verwaltung. Wichtige Ergebnisse betreffen u.a. die weiterhin hohe Bedeutung des Verkehrsmittel Auto, die verstärkte Nutzung von Elektrofahrzeugen in den vergangenen Jahren, die Nutzung des Deutschland-Tickets für Arbeits- und Freizeitwege sowie der Bedeutungsgewinn des Fußverkehrs. Dabei zeigt die Studie Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Räumen auf. Datengrundlage ist eine bundesweite Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten in über 1.000 Städten und Gemeinden zwischen Mai 2023 und Juni 2024. Weitere Informationen finden Sie hier; Ergebnisberichte und Datentabellen stehen hier und hier zur Verfügung.


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Neue Förderrunde der Exportinitiative Umweltschutz eröffnet

Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) hat einen neuen Förderaufruf der „Exportinitiative Umweltschutz“ (EXI) lanciert. Im Zentrum stehen Clean-Tech Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – sowie Vereine, Verbände, Stiftungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland und ihre internationalen Aktivitäten. Dabei sind Pilotvorhaben, Durchführbarkeitsstudien, experimentelle Forschungsvorhaben oder Projekte zur Kompetenzentwicklung u.a. in den Bereichen Kreislauf- und Recyclingwirtschaft, Wasser- und Abwasserwirtschaft oder nachhaltiger Konsum förderfähig. Das Antragsverfahren ist zweistufig gestaltet, Projektskizzen können bis zum 15. Februar eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Studie zur Defossilisierung der globalen Stahlindustrie vorgestellt

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR hat eine Studie zur Verringerung des CO2-Ausstoßes der weltweiten Stahlindustrie als wichtigen Ansatzpunkt zur Reduzierung der globalen Erderwärmung vorgelegt. Mittels einer Szenarienanalyse sind insbesondere die Technologien Carbon Capture and Storage (CCS) zum Abscheiden und Speichern von CO2, die Nutzung von Wasserstoff bei der Eisen- und Stahlproduktion sowie die strombasierte Eisenherstellung untersucht worden. Die Studie konstatiert, dass tiefgreifende und rasche Maßnahmen, die in entsprechende politische Rahmenbedingungen auf internationaler Ebene eingebettet sind, notwendig sind, um die Defossilisierung der Stahlbranche voranzubringen und damit zur deutschen und europäischen Wettbewerbsfähigkeit beizutragen. Als zentral werden wasserstoffbasierte und elektrifizierte Technologien unter Verwendung grünen Stroms identifiziert, während die alleinige Nutzung von CCS nicht ausreichend sei. Daneben könne die Wiederverwertung von Stahl eine zusätzliche Option bieten. Weitere Informationen einschließlich weiterer Hinweise und Details finden Sie hier.


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Vorhaben von gemeinsamen und von gegenseitigem Interesse für grenzüberschreitende europäische Energieprojekte ausgewählt

Am 1. Dezember hat die Europäische Kommission 235 grenzüberschreitenden Energieprojekten den Status von „Vorhaben von gemeinsamem Interesse“ (PCI) und „Vorhaben von gegenseitigem Interesse“ (GMI) gewährt. Diese Vorhaben erhalten die Möglichkeit, „Connecting Europe“-Mittel zu beantragen und damit die europäische Vernetzung im Energiebereich zu stärken. Unter den 235 Projekten sind insbesondere Strom-, Offshore und Stromnetzvorhaben sowie Wasserstoff- und Elektrolyseurprojekte zu verzeichnen, daneben Vorhaben im Bereich CO2-Abscheidung und -Speicherung, intelligente Gasnetze und die Weiterentwicklung der Verbindung von Malta und Zypern mit dem europäischen Festlandgasnetz. Unter den PCI und GMI finden sich eine Reihe nordrhein-westfälischer Vorhaben, u.a. in den Bereichen des Stromverbunds in Westeuropa, des Wasserstoffverbunds, der Wasserstoffspeicherung oder des Wasserstoffnetzes. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

5,2 Milliarden Euro für Vorhaben in den Bereichen Wasserstoff, Wärme und Netto-Null-Technologien

Am 4. Dezember hat die Europäische Kommission drei neue Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen des Innovationsfonds eröffnet. Es handelt sich um eine Ausschreibung für Netto-Null-Technologien (IF25 NZT) zur Stärkung von Herstellung und Einsatz sauberer Technologien (Gesamtbudget: 2,9 Milliarden Euro), die dritte Auktion für die Produktion von Wasserstoff (IF25 Hydrogen Auction, Europäische Wasserstoffbank, Gesamtbudget: 1,3 Milliarden Euro) und die erste Auktion zur Dekarbonisierung der industriellen Prozesswärme (IF25 Heat Auction, Bank zur Dekarbonisierung der Industrie, Gesamtbudget: 1 Milliarde Euro). Während die Ausschreibung für Netto-Null-Technologien Projekte unterschiedlicher Größenordnungen u.a. in den Bereichen Komponentenherstellung für erneuerbare Energien, Energiespeicherung, Wärmepumpen sowie Wasserstofferzeugung einschließlich Batterien unterstützt, richtet sich die Auktion zu Wasserstoff auf die kosteneffiziente Förderung der Produktion erneuerbarer Kraftstoffe nichtbiologischen Ursprungs. Die IF25-Wärmeauktion adressiert die Unterstützung kostengünstiger CO2-reduzierter Wärmeerzeugung aus industrieller Prozesswärme über die künftige Bank zur Dekarbonisierung der Industrie.

Zusätzlich können Mitgliedsstaaten das Verfahren des Innovationsfonds für die Gewährung von Beihilfen im Rahmen des „Auctions-as-a-Service“-Programms nutzen. Deutschland nimmt hier teil, so dass rund 1,3 Milliarden Euro zusätzlicher Mittel zur Unterstützung der kosteneffizienten Herstellung von Wasserstoff aus erneuerbaren Kraftstoffen nichtbiologischen Ursprungs (RFNBO) oder elektrolytischem kohlenstoffarmem Wasserstoff gewährt werden können. Konkret geht es um die Einspeisung von erneuerbarem Wasserstoff in die Pipeline ‚Danish Hydrogen Backbone 1‘ und die Auslieferung des Wasserstoffs an angeschlossene Abnehmer. Weitere Informationen und Hinweise finden Sie hier und hier, weitere Details zur Beteiligung des Bundeswirtschaftsministeriums am Mechanismus „Ausschreibungen als Service“ stehen hier zur Verfügung.

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Plan zur Stärkung der Vorsorge für supranationale Gesundheitskrisen in der EU gestartet

Am 28. November hat die Europäische Union den EU-Präventions-, Vorsorge- und Reaktionsplan für Gesundheitskrisen bekanntgegeben, der politischen Entscheidungsträger:innen, Krisenmanager:innen und Interessensträger:innen praktische Instrumente für den Krisenfall und koordinierte grenzüberschreitende Maßnahmen in der Union zur Verfügung stellt. Ausgehend von unterschiedlichen potenziellen Gesundheitsgefahren und aufbauend auf den Erfahrungen aus der COVID-19-Pandemie umfasst das Instrumentarium die Bereiche (1) Prävention und Vorsorge, (2) Erkennung und Bewertung, (3) Reaktion und (4) Erholung. Wesentliche Zielsetzungen sind der Schutz von Gesundheit und Wohlergehen der EU-Bürgerinnen und -Bürger sowie die Aufrechterhaltung wesentlicher Dienste im Krisenfall. Weitere Informationen finden Sie hier; der Plan steht hier zum Download zur Verfügung.

Förderaufruf für Transnationale Forschungsvorhaben zu antimikrobieller Resistenz

Am 24. November hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die Richtlinie zur Förderung Transnationaler Forschungsprojekte zu Kombinationstherapien und Therapieadhärenz im Rahmen der Europäischen Partnerschaft „One Health Antimicrobial Resistance“ (EUP OHAMR) bekanntgegeben. Die Förderung adressiert Forschungsarbeiten zur Entwicklung neuer Kombinationstherapien gegen Resistenzen sowie zur Verbesserung der Therapieadhärenz. Hierzu sollen Kompetenzen, Infrastrukturen und Stärken unterschiedlicher Länder genutzt werden. Für die Koordination der Fördermaßnahme ist das gemeinsame Sekretariat der teilnehmenden Länder bei der Agence nationale de la Recherche (ANR) in Frankreich zuständig, während die Umsetzung nach den jeweils nationalen Richtlinien erfolgt. Das Verfahren ist dreistufig angelegt; Projektskizzen können bis zum 2. Februar 2026 beim Gemeinsamen Sekretariat eingereicht werden. Weitere Informationen sowie Hinweise zur Partnerschaft finden Sie hier; die Bekanntmachung kann hier eingesehen werden.


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Creative Tech als strategisches Werkzeug für Unternehmen

Am 24. November hat der Kongress „Zukunft unternehmen – Creative Tech als Schlüssel für Wandel und Wachstum“ mit Beteiligung der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Gitta Connemann und des Staatsministers für Kultur und Medien Wolfram Weimer in Berlin stattgefunden. Die Parlamentarische Staatssekretärin und der Kulturstaatsminister betonten die Strahlkraft der Kreativwirtschaft in andere Branchen, ihren Hebel für Wertschöpfung sowie das kulturelle, identitäts- und sinnstiftende Kapital von Creative Tech. Dies spiegelt sich im Veranstaltungsprogramm wider, das hochrangige Keynotes und Impulse mit Panels zu Zukunftsthemen im Bereich Creative Tech sowie in der Verbindung mit anderen Wirtschafsbereichen umfasste. Organisiert wurde die Veranstaltung durch das Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft KreativBund in Kooperation mit der Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft (k3d) sowie medianet berlinbrandenburg. Weitere Informationen zur Veranstaltung, zum Programm sowie den Sprecherinnen und Sprechern finden Sie hier und hier, eine Fotoreihe steht hier zur Verfügung.

Bundespreis Ecodesign an 14 Projekte verliehen

Gemeinsam haben das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt am 1. Dezember die Gewinner des Bundespreises Ecodesign 2025 ausgezeichnet und damit die vielfältigen Hebelwirkungen einer innovativen und ressourcenschonenden Gestaltung aufgezeigt. Die 14 prämierten Projekte wurden in den Kategorien Nachwuchs, Konzept, Service und Produkt vergeben und umfassen beispielsweise Arbeiten zu neuen Materialien, zirkulären Ansätzen und digitalgestützten Lösungen, Recyclingkonzepte sowie neue Produkte und Herstellungsprozesse. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter MdB betonte die Bedeutung von Ecodesign für die Krisenfestigkeit und für künftige Geschäftsmodelle, während der Präsident des Umweltbundesamts Prof. Dirk Messner die Signalwirkung von Ecodesign-Vorreitern betonte. Die europaweite nächste Ausschreibungsrunde startet im Januar 2026 und wendet sich an Vorschläge im Bereich langlebiger, reparierbarer und kreislauffähiger Produkte, Prozesse und Systeme. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Neue europäische Bioökonomie-Strategie vorgelegt

Am 27. November hat die Europäische Kommission den neuen strategischen Rahmen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Bioökonomie in der EU „Strategic Framework for a Competitive and Sustainable EU Bioeconomy“ angenommen. Diese Strategie soll die Weiterentwicklung zu einer stärker kreislauforientierten und dekarbonisierten Wirtschaft voranbringen und damit einen Beitrag zu Resilienz, zum Ersatz fossiler Materialien und Produkte, zu neuen Beschäftigungsmöglichkeiten und insgesamt zu sauberen Industrien leisten. Ziel ist es, die Potenziale der Bioökonomie über Innovationen und Investitionen zu fördern, neue Leitmärkte zu entwickeln, eine nachhaltige Versorgung mit Biomasse zu gewährleisten und globale Chancen zu nutzen. Hierzu werden eine Reihe von Ansatzpunkten wie beispielsweise in den Bereichen Regulierung und Abbau von Barrieren, Innovationsförderung, öffentliche Beschaffung, Leitmärkte für Materialien und Technologien oder nachhaltige Wertschöpfungsketten benannt. Weitere Informationen finden Sie hier; die Strategie ist hier verfügbar.

Verfahren zur Einreichung von Interessensbekundungen für IPCEI Künstliche Intelligenz gestartet

Am 5. Dezember hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) das Interessensbekundungsverfahren zur Teilnahme am „Important Project of Common European Interest Künstliche Intelligenz“ (IPCEI-AI) gestartet. Das IPCEI-AI wird in Deutschland koordiniert und gemeinsam mit zwölf EU-Mitgliedsstaaten durchgeführt; für deutsche Teilnehmende steht ein Volumen von gut einer Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel des IPCEI-AI als bedeutender Maßnahme der Hightech Agenda Deutschland ist es, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas durch die Unterstützung hochinnovativer KI-Fähigkeiten zu stärken. Dies umfasst u.a. Forschung und Entwicklung an Technologien im Bereich zukunftsgerichteter KI-Modelle, innovative KI-Services, Stärkung von Kompetenzen und Technologien oder auch die Entwicklung eines KI-fokussierten Ökosystems. Das Förderverfahren ist mehrstufig angelegt, Skizzen können bis zum 21. Januar 2026 eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier, die Bekanntmachung steht hier zur Verfügung.

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Terminübersicht

In den kommenden Wochen stehen eine Reihe von spannenden Veranstaltungen von NRW.innovativ, sowie unseren Netzwerkpartnern an:
  • Horizon Europe info days – EU Missions am 20. und 21. Januar (online). Mehr erfahren.
  • 3. Fachkräfte- und Weiterbildungsmesse am 23. und 24. Januar in Münster. Mehr erfahren.
  • OWL Kulturkonferenz am 29. Januar in Lemgo. Mehr erfahren.
  • Netzwerkveranstaltung „Successful R&I in Europe 2026“ am 19. und 20. Februar in Düsseldorf. Mehr erfahren.
  • Bioprocessingdays Innovation Hub 2026 am 2. und 3. März in Recklinghausen. Mehr erfahren.
  • Kongress „DEFENCE.NRW – Verantwortung und Chancen in der Zeitenwende“ am 11. März in Düsseldorf. Mehr erfahren.

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